Im Portrait: Sr. Hildegard


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Sr. Hildegard

Als ich im April 1982 als Klaustraloblatin in unser Kloster eintrat, hatte ich am Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium in Münster bereits sieben Jahre lang die Fächer Musik und Französisch unterrichtet.

Durch die Stadtlage der Abtei hier in Fulda bot es sich an, diese Tätigkeit fortzusetzen, was an der benachbarten Marienschule, einem Gymnasium in kirchlicher Trägerschaft, auch möglich wurde. Ich sei aufgerufen, so formulierte es Äbtissin Maria Wegener damals in ihrer Einkleidungsansprache, durch den mir aufgetragenen Dienst an der Jugend das weiterzugeben, was mir von Gott geschenkt sei und was ich durch die Altar- und Lebensgemeinschaft der Abtei täglich erfahre.

Sicht- und hörbar wird dies, so glaube ich, vor allem in den jährlichen Adventskonzerten der Schule, in denen es mir jeweils um eine geistliche Aussage geht und die in der Öffentlichkeit auch so wahrgenommen werden.

Den Chören der Marienschule hat sich seit einigen Jahren der Chor 65 plus hinzugesellt, ein Projektchor der Caritas, der eine große menschliche Bereicherung für alle Beteiligten darstellt.

Darüber hinaus versuche ich, mich in der Pastoralgruppe der Schule zu engagieren.

In der Abtei verrichte ich den größten Teil des Organistendienstes und habe mich hierbei vor allem in die Begleitung des Gregorianischen Chorals eingearbeitet.

Im Frühjahr 2002 bat mich Äbtissin Benedikta Krantz, die Sorge für die Gemeinschaft der Weltoblaten zu übernehmen. Ich empfinde es als großes Geschenk, mit diesen wahrhaft Gott suchenden Menschen im Austausch stehen zu dürfen.

Benediktinisch leben

Benedikt schrieb seine Regel aus der Kenntnis mehrerer anderer Mönchsregeln und Traditionen heraus und führte sie mit seiner eigenen jahrelangen Erfahrung zusammen.

Benediktinisch leben


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