Jahrestag der Weihe unserer Äbtissin

„Gemeinsam wachsen lassen – dann blüht uns was!“ Unter diesem Motto feierten wir am 6. Mai den 23. Jahrestag der Weihe unserer Äbtissin Benedikta. Nach der morgendlichen Eucharistiefeier trafen wir uns zum gemeinsamen Frühstück in unserem Gruppenraum St. Maria, der mit Tulpen und anderen Frühlingsblumen aus unserem Garten festlich geschmückt war.

In ihren Dankesworten fand Sr. Angela in der Tätigkeit des Gärtnerns eine passende Parallele zu der Art und Weise, wie Mutter Benedikta ihren Leitungsdienst wahrnimmt: sowohl das Gärtnern als auch das Äbtissinnen-Amt erfordern einen langen Atem und viel Geduld, damit jede Pflanze, jede Schwester sich in der ihr eigenen Art entfalten und wachsen kann.
Weil das Wetter mitspielte und der Tag sonnig und warm war, konnten wir am Nachmittag als kulinarische Überraschung ein Eis vom Italiener im Garten genießen. Danach erläuterte Sr. Christa uns fachkundig den Hortulus des Walahfrid Strabo und machte uns dabei näher mit dem Kräutergarten vertraut, den sie vor Jahren nach frühmittelalterlichem Vorbild angelegt hat. In 24 Beeten wächst dort viel Heilsames für Leib und Seele.

Als Geschenk zum Weihetag hatten wir einen kleinen Olivenbaum für unsere Äbtissin ausgesucht, gilt die Olive doch als Symbol für Weisheit, Beständigkeit, Treue und Frieden. Daher pflanzten wir dann noch das blühende Bäumchen mitten auf die Wiese – und hoffen, dass es sich, da ausdrücklich als winterhart ausgewiesen, in unserem Boden gut einwurzelt und heimisch wird.



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Aktuelle Tischlesung

Nach altem klösterlichen Brauch hören wir während der Mahlzeiten einer Tischleserin zu, die aus einem aktuellen Buch vorliest – zur Zeit:

Florian Illies: Liebe in Zeiten des Hasses. Chronik eines Gefühls 1929–1939 (mittags)

Cyrill Schäfer: Der Gründer. P. Andreas Amrhein (1844-1927) – Pionier, Träumer und Prophet (abends)

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